Energie aus Bürgerhand

Der Bürgerwindpark Trogen II ist in Betrieb gegangen

Die fünf Windenergieanlagen des Bürgerwindparks Trogen II sind in Betrieb gegangen. Sie können jährlich mehr als 10.000 Zwei-Personen-Haushalte mit klimafreundlichem Strom versorgen und zugleich rund 29.000 Tonnen CO2 einsparen. Das Projekt ist Teil des größten zusammenhängenden Windpark-Clusters in Bayern und wurde durch die FRONTERIS-Gruppe entwickelt und realisiert. Das dafür erforderliche Eigenkapital stammt von der Bürgerwindbeteiligung „Lacuna Windpark Trogen II“, an der sich ausschließlich regionale Energiegenossenschaften, Stadtwerke und Bürger vor Ort beteiligt haben. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag für eine sichere, umweltfreundliche und langfristig bezahlbare Energieversorgung durch dezentrale Strukturen.

Der Bürger-Windpark Trogen II befindet sich ca. 8 km Luftlinie nordöstlich der Stadt Hof und ist Teil des größten zusammenhängenden Windpark Clusters in Bayern. Dieses umfasst insgesamt 23 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 60 MW sowie ein eigenes Umspannwerk. 

Die Besonderheit: Das Eigenkapital in Höhe von 7.885 Mio. € wurde ausschließlich durch Bürger, Energiegenossenschaften und weiteren Institutionen aus der Region aufgebracht. Dafür hat die zur FRONTERIS-Gruppe gehörige Lacuna AG ein eigenes Beteiligungsmodell konzipiert: den „Lacuna Windpark Trogen II“. 

„Das Projekt in Trogen zeigt, dass das Interesse an Investitionen in Erneuerbare Energien nach wie vor sehr groß ist. Sofern die politischen Gegebenheiten zukünftige Projekte zulassen werden wir auch weiterhin daran arbeiten, dass die Wertschöpfung und das Kapital soweit wie möglich in der Region bleiben“, so Andreas Böhm, Geschäftsführer der FRONTERIS GmbH.